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M3 Previews: Miriam Piechowiaks Post-Grunge-Kollektion „Darling, I don’t care“


Karierte Flanellhemden, zerrissene Boot-Cut-Jeans, legere Schnitte, gestreifte Oversized-Pullis und jede Menge Strick aus dem Seconhand-Laden. Das war Grunge – auch wenn Marc Jacobs schon „1991 – The Year Punk Broke“ längst Kim Gordon mit Kleidern ausgestattet hat. Kurt Cobain nahm sich das Leben und das rebellische Gefühl musste ja irgendwann irgendwie erwachsen werden. Was geblieben ist, damit beschäftigt sich Miriam Piechowiak in ihrer DOB-Kollektion „Darling, I don’t care“ für Herbst/Winter 2016/17.

Die Kollektion basiere laut der Designerin auf der kritischen Beleuchtung gesellschaftlicher Normen und Regeln der Kleiderordnung und eben einer Auseinandersetzung mit der Grunge-Strömung der 90er.

Gerade das Thema Unterwäsche zwinge die Frauen sich Trends und Erwartungen zu unterwerfen, meint Miriam Piechowiak, obwohl die Gesellschaft so liberal tue. Wieso darf man die BH-Träger bei einem Tubetop nicht zeigen, oder wieso sollte man immer einen String zu einem Pencilskirt tragen, fragt die Designerin. Ihre Post-Grunge-Kollektion „Darling, I dont‘ care“ beschäftigt sich in kleinen Details genau damit, diese Fragen nach außen zu kehren und Aspekte der Privatheit aufzudecken. Einzelne Teile sind aus Nylonstrümpfen und alten BHs gefertigt, Muster eines Halstuchs zeigen Formen eines Slips.

Fotografie: Lisa Justine
Haare und Make-up: Jennifer Lübke
Models: Alysha & Kai
Location: Studio Okerwerk

 

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