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Weiterdrehen: Ninia Binias‘ Fashion Mag bei RTL geht in die zweite Runde


Vor Ninia Binias (aka Ninia LaGrande) ziehen wir mal ganz ehrfurchtsvoll den selten getragenen Hut. Denn die Hannoveranerin ist nicht nur Autorin, Slam Poetin und Botschafterin der „Aktion Mensch“. Seit dem 30. Mai moderiert sie auch „Ninias Fashion Mag“ , das Samstagmorgens im Yolo-Jugendprogramm von RTL läuft. Respekt! Und das schreiben wir nicht nur, weil ihr Papa der Polizeipräsident dieser wunderschönen Stadt ist. Im Gegenteil: Wir haben uns gerne zum Interview vorladen lassen. Gerade auch, weil seit neuestem bekannt ist, dass Tvision für RTL eine Staffel von Ninias Fashion Mag drehen wird. Und weil darin durchaus auch mal Diskussionen angestoßen werden, die auch dieses Magazin ziemlich beschäftigen: Fragen rund um Berufsstart und eventueller Labelgründung von Modedesignern. 

HFW: Ninias Fashion Mag heißt deine Sendung bei RTL, wie bist du an den Job gekommen?

Ninia Binias: Ich bin bei einer Künstleragentur unter Vertrag. An diese Agentur hat sich die Produktionsfirma gewendet, um eine Moderatorin für ihr neues Format zu finden. Mich fanden sie anscheinend ziemlich cool. Ich hab dann eine Art Bewerbungsvideo mit der einen Produzentin gedreht und das hat dem Rest des Teams auch gefallen.

HFW: Für wen macht ihr die Show?

NB: Unsere Zielgruppe sind Mädchen zwischen 12 und 20 Jahren. Wobei ich inzwischen von einigen, die nicht in diese Gruppe passen, gehört habe, dass sie die Sendung auch super finden. Am besten sind die Eltern in meinem Freundeskreis: Die sind samstags nämlich schon so früh wach und gucken dann entspannt mit den Kids das „Fashion Mag“.

HFW: Wie und wann begann Dein Interesse an Mode, gab es da einen Schlüsselmoment?

NB: Nee, den gab’s eigentlich nicht. Schon meine Mama hat ein spezielles Händchen für Mode und fand es wichtig, dass meine Schwester und ich viel ausprobieren und das anziehen, worauf wir wirklich Lust haben. Als ich älter wurde, habe ich gemerkt, dass mir das Spaß macht und ich Mode auch als tägliche Verkleidung nutze – sei es, um meine Launen auszudrücken oder mal etwas ganz Besonderes auszuprobieren.

HFW: Ist demnächst auch ein Spotlight aus Hannover in der Sendung dabei?

NB: Die erste Staffel ist schon abgedreht und dabei sind wir in Köln, Berlin und Hamburg geblieben. Ich bin die einzige aus dem Team, die aus Hannover kommt und da muss man natürlich immer ein bisschen zurückstecken. Aber vielleicht gibt es ja in der zweiten Staffle auch eine Chance für Hannover.

HFW: Das hoffen wir sehr! Apropos Leine-Metropole: Was sind deine Lieblingsdesigner und Läden in Hannover?

NB: Ich gehe am liebsten zu „Kauf dich glücklich“, COS oder Backyard. Ansonsten treibe ich mich viel auf Tauschpartys, Flohmärkten und in Second-Hand-Shops herum. Da findet man immer echte Schmuckstücke.

HFW: Wir haben hier in der Stadt überproportional viel Ausbildung im Modedesign mit bis zu 100 Absolvent pro Jahr – wo siehst du die hannoversche Modeszene in zehn Jahren?

NB: Vielleicht bin ich da ein bisschen pessimistisch, aber ich glaube, dass sich die hannoversche Modeszene in zehn Jahren nicht viel verändert haben wird. Wir haben hier zwar einige Geheimtipps und viele talentierte Absolventen – aber gerade die bleiben ja nicht hier. Ich gehe aber davon aus, dass sich in Deutschland insgesamt die Modeszene verändert wird und sich nicht mehr alles nur auf Berlin konzentriert. Ich sehe auch in Hannover immer mehr stylische Menschen. Vielleicht können wir nach außen tragen, dass Hannover nicht diesem Langweiler-Image entspricht, von dem immer alle reden.

HFW: Daran arbeiten auch wir mit diesem Magazin! Zum Abschluss freuen wir uns noch auf ein ganz persönliches Mode-Statement: Was sollte man in dieser Saison immer dabeihaben?

NB: Lippenstift und Slip-on-Vans – die zwei machen ein Outfit schon fast komplett!

HFW: Ninia, vielen Dank für das Interview. 

Fotos: Alexandra Reszczynski

 

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