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Seitenblicke und Statements rund um den Modepreis 2015


Der Modepreis ist auch immer ein großes Get-together für Absolventen und Freunde des Studiengangs Modedesign der HsH und natürlich der gesamten Modeszene der Stadt. Anlass genug, um ein paar spannende Statements zu den nominierten Kollektionen und ein paar hübsche Schnappschüsse einzufangen – Selfies inklusive. Gäste der der Shows waren neben der hochkarätigen Jury um Gerold Brenner die Designer-Zwillinge Jila&Jale, Model Louisa Mazzurana, Modejournalistin Luisa Verfürth, Fotograf Hans-Jürgen Oertelt, Super Fashion Rainbow Camp und Designerin Tanja Schmidt von G-Star. Nicht zu vergessen, dass HFW-Autorin Zarah für Sabrina Dortmunds Lingerie-Kollektion „Die grauen Herren“ gelaufen ist. 

Von der Gewinner-Kollektion „Min Cho“ waren Jila und Jale Pashottan ebenso beeindruckt wie die Jury. „Gerade der Umgang mit Seide und die sagenhaften Schnitte haben die besondere Handwerkskunst wirklich sichtbar gemacht, mit der Seo Yeon Hur hier gearbeitet hat“, erklären die beiden Designerinnen, die 2012 selbst den Publikumspreis gewinnen konnten, gegenüber Hannover Fashion Weeks.

Begeistert haben die beiden auch die Oberflächenstrukturen und Drapierungen von Emilia Elfviks „Cut and paste“-Kollektion. In Sachen Tragbarkeit fiel Jale Pashottan außerdem Irina Voronovs sehr individuelle Unisex-Styles „Es gibt keinen Unterschied“ auf.

Jila hingegen haben die unifarbenen Neontöne von Louise Wanggrens „Form Fusing“ ziemlich inspiriert – einer der drei Kollektionen von der schwedischen Partnerhochschule in Boras, die in diesem Jahr am Modepreis Hannover teilgenommen hat.

Designerin Tanja Schmidt, die einst 2011 zusammen mit Philip Rudzinski den Grundstein für das Denim-Couture-Label Balagans gelegt hat, war extra aus Amsterdam zum Modepreis gekommen. „Hier muss man einfach dabei sein und die ehemaligen Kommilitonen und alte Bekannte wieder treffen“, strahlt die Desigernin, die heute für G-Star entwirft, vor Beginn der zweiten Show.

TW-Redakteurin und Jury-Mitglied Gudrun Allstädt zeigte gleichermaßen begeistert von der Organisation der Award-Show und der Qualität der Kollektionen. Allerdings nicht ohne einzuräumen, dass Modepreise dieser Art den Berufseinstieg nicht zwangsläufig erleichtern. „Die Industrie interessiert sich einfach noch immer viel zu wenig für Veranstaltungen dieser Art und das kreative Potential, das dahinter steckt“, so Allstädt. Gerold Brenner macht im selben Atemzug jedoch klar, dass für ihn als Talentscout ein Award-Gewinner bei der potentiellen Vergabe eines Jobs schon heraus stechen würde.

Also, arbeiten wir einfach weiter an der Award-PR auf B2B-Ebene. In diesem Sinne, bis zum nächsten Jahr. Zu den Kollektionen geht’s Schritt für Schritt hier entlang…

 

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