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Hood Bags: Diamant trifft Tasche


Hoodgefertigt sind die Bauch- und Schultertaschen von Pawel „Paul“ Pynsar. Der studierte Produktdesigner entwirft und produziert komplett in Eigenregie und schneidert im angesagten Stadtteil Linden derzeit noch ausschließlich auf Anfrage. Pauls Label heißt passend Hood Bags. Highlight ist bis dato die Neuinterpretation eines französischen Klassikers – der Handtasche „2.55“ von Chanel. Bei Hood Bags ist daraus die Umhängetasche Bomberette geworden. Quasi die Antwort des Viertels auf diese einfach wunderschöne, klassische Tasche, erklärt Paul nicht ohne Augenzwinkern. 

Die Hauptlinie wird aber definitiv von den Bauch- und Schultertaschen bestimmt, die bei Hood Bags in Diamantenform daherkommen und schon so manchen Abnehmer gefunden haben. Paul hat sich vom Mainstream der Gattung à la Eastpak & Co inspirieren lassen und wollte schlichtweg etwas neues mit hoher Praktikabilität wie hochwertigem Appeal schaffen. Weg vom työpischen Outdoor-Look und eher etwas für urbanen Lifestyle als für ein verlängertes Wochenende Überlebenstraining.

Unifarbene Dessinierungen mit weichen oder sportiven Strukturen treffen auf ausgefallene Musterungen im Innenteil. Das kann auch mal eine Weltkarte sein. Dazu haben Hood Bags ein integriertes Schlüsselband. Der Kranz über dem Reißverschluss fungiert jeweils als optische Weiterführung des Gurtes. Alles weitere läuft eh auf Wunsch der Kunden aus der Hood oder von anderswo. Den Vertrieb organisiert Paul via Facebook.

Alleinstellungsmerkmal ist die unübersehbare Diamantenform der Taschen. „Meine Entwürfe sollten urbaner, ja modischer aussehen. Ich hatte ein paar Entwürfe gemacht, konnte mich zunächst aber nicht entscheiden. Die Entscheidung fiel dann auf die Form des Diamanten“, erklärt Paul gegenüber Hannover Fashion Weeks.

„Da ich es nicht anders kenne, bin ich wie ein Industriedesigner vorgegangen: Ich habe die Form im CAD aufgebaut, mir die Abwicklungen ausgedruckt und losgelegt“, fährt der Labelgründer fort. Den Umgang mit der Nähmaschine musste Paul dafür erstmal lernen. Freunde und YouTube waren da zur Stelle.

„Eine Herausforderung bestand darin, bei neuen Taschenmodellen eine gestalterische Verbindung zu den älteren herzustellen. Das heisst eine Corporate-Identity aufzubauen, so dass man jeder Tasche ansieht: Das ist ’ne Hood Bag.“

Wir behalten Paul, der übrigens an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig (geht in diesem Fall in Ordnung) studiert hat, in jedem Fall im Auge und werden ihn in nächster Zeit intensiv zu einer #HFW-Bag aus der Hood inspirieren.

 

 

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